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CPR Assist

Kognitive Unterstützung und Ereignis-Protokoll für die Reanimation Erwachsener – nach ERC/ALS oder AHA/ACLS, mit Zyklustimer, Medikamenten-Status und Zeitstempel für jeden Schritt.

Medizin Werbefrei

Wofür ist die App gedacht?

Eine Reanimation läuft unter Zeitdruck und mit geteilter Aufmerksamkeit. Zwei Dinge gehen dabei regelmäßig verloren: der genaue Takt der Zwei-Minuten-Zyklen und die Frage, wann welches Medikament zuletzt gegeben wurde. Beides muss hinterher außerdem dokumentiert sein.

CPR Assist übernimmt genau diese zwei Aufgaben. Die App strukturiert den Ablauf und protokolliert im Hintergrund jedes Ereignis mit Zeitstempel. Sie ist eine kognitive Unterstützung, keine Entscheidungshilfe: Sie trifft keine Therapieentscheidungen und ersetzt weder Ausbildung noch klinisches Urteil.

Der Zyklus im Blick

Kern der Oberfläche ist ein großer Fortschrittsring mit der Restzeit des laufenden Zwei-Minuten-Zyklus. Die letzten zehn Sekunden warnen sichtbar, danach wechselt die App klar in das Analysefenster – Rhythmus prüfen, Helfer wechseln. Der Bildschirm bleibt während eines Einsatzes an, weder Abdunkeln noch automatisches Sperren; abschaltbar in den Einstellungen.

Ein Metronom mit 100, 110 oder 120 Schlägen pro Minute lässt sich zuschalten, Standard sind 110. Außerhalb eines Einsatzes wird die Auswahl nur gespeichert und klingt nicht.

Medikamente als Status statt als Zahl

Statt einer nackten Uhrzeit zeigt die App den Adrenalin-Status in vier Abstufungen:

StatusBedeutung
zu frühweniger als 3 Minuten seit der letzten Gabe
fällig3 bis 5 Minuten
überfälligmehr als 5 Minuten
so bald wie möglichnicht schockbarer Rhythmus, noch keine Gabe erfolgt

Amiodaron führt die App als Dosis- und Ereignisstatus, nicht als wiederkehrenden Countdown: 300 mg nach dem dritten Schock bei VF/pVT, 150 mg möglich nach dem fünften. Im AHA/ACLS-Modus lässt sich stattdessen Lidocain wählen. Beide gelten als Alternativen zueinander, nie als Kombination – die App führt deshalb immer genau eines als Dosis-Status, das andere steht in der Maßnahmen-Schnellauswahl.

ERC oder AHA – umschaltbar

Die App kennt beide großen Leitlinien-Standards und lässt sich kostenfrei zwischen ihnen umschalten. Beide beruhen auf demselben ILCOR-Konsens, unterscheiden sich aber in Details, die der Wechsel gleichzeitig mitzieht:

  • erste Adrenalingabe bei VF/pVT – nach dem 3. gegenüber dem 2. Schock
  • reversible Ursachen – 4 H's und HITS gegenüber 5 H's und 5 T's
  • Zielwerte nach ROSC – SpO₂ 94–98 % gegenüber 90–98 %, systolisch über 100 mmHg gegenüber MAD ab 65 mmHg

Ein Wechsel im laufenden Einsatz behält bereits gesetzte Ursachen und wird protokolliert. Zu jedem fachlichen Inhalt führt ein Hinweis auf Herausgeber, Stand und Link der gültigen Fassung.

Reversible Ursachen und Post-ROSC

Die reversiblen Ursachen liegen als strukturiertes Bottom Sheet bereit. Jede Ursache hat drei Zustände – offen, geprüft beziehungsweise unwahrscheinlich, verdächtig beziehungsweise behandelt – und ein Feld für eine Kurznotiz. So bleibt sichtbar, was bereits abgearbeitet ist.

Nach Wiedererlangen eines Kreislaufs führt der Post-ROSC-Modus die Erinnerungen der Leitlinie: Oxygenierung, Normokapnie, Ursache erkennen und behandeln, 12-Kanal-EKG, hämodynamische Stabilisierung. Der Weg zurück in die CPR bei einem Re-Arrest ist einen Tipp entfernt.

Einsatzbericht

Jeder gespeicherte Einsatz lässt sich benennen und als Bericht ausgeben – mit Zusammenfassung und vollständigem Protokoll, das jedes Ereignis mit verstrichener Zeit und tatsächlicher Uhrzeit führt. Wahlweise als mehrseitiges PDF oder als PNG je Seite. Erzeugt wird der Bericht auf dem Gerät; er verlässt es erst, wenn ein Ziel gewählt wurde.

Sprachen und Premium

Die App spricht sechs Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch. Beim ersten Start übernimmt sie die Gerätesprache. International gebräuchliche Kurzformen wie VF/pVT, PEA, ROSC und etCO₂ bleiben unübersetzt.

Werbung gibt es nicht – auch nicht später. Es gibt einen freiwilligen Einmalkauf für Komfortfunktionen: eigene Hinweistöne, eigene benannte Metronom-Tempi, eigene Felder mit Timer, eigene Maßnahmen für die Schnellauswahl und bearbeitbare Grundeinstellungen als benanntes Profil. Die wichtigsten Funktionen für die Reanimation bleiben kostenfrei. Ist ein eigenes Profil aktiv, steht „Benutzerdefinierter Algorithmus“ dauerhaft sichtbar oben.

Datenschutz

Alle Daten bleiben auf dem Gerät – kein Konto, kein Server, keine Cloud, kein Tracking. Ein laufender Einsatz wird zeitstempelbasiert gerechnet und fortlaufend gespeichert; nach einem versehentlichen Neustart wird er wieder aufgenommen.

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Häufige Fragen

Trifft die App Therapieentscheidungen?

Nein. CPR Assist strukturiert den Ablauf und protokolliert ihn. Verantwortlich bleibt das behandelnde Team; die App ersetzt weder Ausbildung noch klinisches Urteil.

Welche Leitlinien liegen zugrunde?

Die Reanimationsleitlinien 2025, wahlweise nach ERC/ALS für Europa oder AHA/ACLS für die USA. Herausgeber, Stand und Link der jeweils gültigen Fassung sind in der App hinterlegt.

Kostet die App etwas?

Die Reanimationsfunktionen sind kostenfrei und werbefrei. Für Komfortfunktionen gibt es einen freiwilligen Einmalkauf.

Bleibt der Bildschirm im Einsatz an?

Ja. Weder Abdunkeln noch automatisches Sperren – in den Einstellungen abschaltbar.

Was passiert, wenn die App im Einsatz abstürzt?

Der Einsatz wird fortlaufend gespeichert und zeitstempelbasiert gerechnet. Nach einem Neustart wird er wieder aufgenommen.

In welchen Sprachen gibt es die App?

Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch.

CPR Assist ist eine kognitive Unterstützung, kein Medizinprodukt und trifft keine Therapieentscheidungen. Die App ersetzt weder Ausbildung noch klinisches Urteil; verantwortlich bleibt das behandelnde Team. Angaben ohne Gewähr.

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